Wissen 
Weihnachtszeit: ...tierische Geschenke? 

                                      

                           

                                         

                                                                           

Alle Jahre wieder…

sind Millionen Menschen auf der Suche nach einem passenden Geschenk für ihre Lieben.

Alle Jahre wieder…

entdeckt man gerade auf den Wunschzetteln der Kleinen das sog. „Haustier“

Alle Jahre wieder…

werden jährlich unzählige lebende Geschenkartikel unter den Weihnachtsbaum gelegt und enden nur zu oft danach als Tierschutzfall.

Das traurige Ende vieler Wunschtiere, die kurz nach dem Fest der Liebe doch eher zum Problem werden:  unbewusste Misshandlung, Aussetzung, Tod oder Endstation Tierheim.

Tiere sind keine Ware und kein Spielzeug!
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die meisten Tiere, die zum Fest verschenkt werden, auf überforderte Halter treffen oder nach kurzer Phase des Interesses unerwünscht sind. Unzählige kranke, verängstigte, gestörte und verwahrloste Tiere sind jedes Jahr das traurige Erbe eines Festes, bei welchem es eigentlich um Liebe und Respekt gehen sollte. Der Respekt vor den Leben unserer Mitgeschöpfe kommt leider immer noch viel zu kurz. Nager und Vögel, die alles andere als kindgerechte Haustiere sind, vegetieren in kleinen Käfigen dahin! Katzen- und Hundewelpen werden größer, sie erfordern ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl, viel Aufmerksamkeit und Zeit. In vielen Fällen zeigen sie nach kurzer Zeit Verhaltensauffälligkeiten und werden schlicht zu anstrengend.

Zeigen Sie Verantwortung!

Klären Sie Kinder auf...,
dass Tiere keine Geschenkartikel, keine Wegwerf-Ware sind.

Klären Sie Eltern auf...,
dass das Interesse an einem tierischen „Spielgefährten“ schnell verfliegen kann und Kinder die Verantwortung für ein Tier nicht übernehmen können.

Schauen Sie nicht weg...,
wenn in Ihrem Umkreis ein lebendes Geschenk auf den Gabentisch landen soll.

Schauen Sie nicht weg...,
wenn ein hilfloses „Haustier“ durch einen nicht artgerechten Umgang leidet und
Ihre Hilfe braucht.

„Solange der Mensch denkt, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken...“

Ein wunderbarer Weg zu Tierliebe und Achtung:
Viele Eltern fragen uns, auf welchem Wege sie dann ihre Kleinen mit Tieren in Berührung bringen sollen. Der Kontakt zu Tieren ist ein wunderbarer Weg, Kindern Achtung und Respekt zu vermitteln. Schenken Sie Ihrem Kind eine sog. Tierpatenschaft! Gnadenhöfe/Tierhöfe in Ihrer Nähe bieten Tierpatenschaften an, bei denen das Kind die Verantwortung für ein Patentier übernimmt, seine Geschichte erfährt und lernt, dass viele Tiere Hilfe brauchen, weil der Mensch Fehler gemacht hat. Das Patentier auf einem solchen Tierhof ist endlich in Sicherheit und kann vom Kind besucht werden. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder im Umgang mit Tieren sehr sensibel und aufmerksam werden, viel über Tiere lernen wollen und dass sie mit Recht sehr stolz sind, dass es „ihrem“ Tier wieder gut gehen darf… dank seiner Hilfe.

Kinder sind sehr engagierte und begeisterte Tierschützer, wenn man sie lässt. Erwachsene müssen ihnen nur den richtigen Weg dafür zeigen.


Abschied in Würde - Wenn ein Tier verstirbt

 
 
Im laufe von Jahren entwickeln die meisten Menschen zu ihren ein sehr inniges und familiäres Verhältnis.
Das Haustier ist dann ein Familienmitglied zu dem ein inniges emotionales Verhältnis entstanden ist. Die Trauer ist dann umso größer, wenn das tierliche Familienmitglied eines Tages verstirbt und für viele stellt sich dann die Frage, ob das Tier und in welcher Form beerdigt wird.
 
Seit 2002 bietet die „Tierbestattung im Rosengarten“ Tierbesitzern die Möglichkeit eines würdevollen Abschiedes des verstorbenen Weg-gefährten. In jedem Bundesland gibt es für die schwierige Zeit einen eigenen An-sprechpartner, der das Tier und die Trauernden bis zur Beerdigung begleitet. Zur Begleitung gehören neben allgemeinen Informationen und Formalitäten, auch die pietätvolle Abholung des Haustieres. Größten Wert legen die Tierbestatter hierbei, den Angehörigen genügend Zeit für die eigene Trauer zu geben. Nicht Hektik, sondern verhaltene Ruhe bestimmt jede Handlung des Tierbestatters.
Die Tierbestattung im Rosengarten bietet als einzige die Möglichkeit der Einäscherung des Verstorbenen im eigenen Krematorium, dass Teil einer idyllisch gelegenen Hof-anlage inmitten des Artlandes ist. Angehörige können hier in einem würdigen Ambiente den letzten Weg begleiten und Abschied nehmen.
 
Die gut sortierte und übersichtliche Website der Tierbestattung informiert über ein-zelne Ansprechpartner wie auch über Tierfriedhöfe. Gesonderte Informationen für Tierärzte und ein eigenes Versandportal für Trauerbedarf sind ebenfalls vorhanden.

Tierbestattung im Rosengarten >>





Aktion für den Tierschutz – Werbung hilft!


Das Tierschutz auch Geld kostet ist bei weitem kein Geheimnis. Zudem ist eine Fördermitgliedschaft auch eine starke Stimme - gemeinsame Stimmen, die Tiere brauchen, wenn für Sie kein Platz mehr ist oder wenn sie missbraucht oder nur noch als gefühllose Wesen, bzw. „Rohstofflieferanten“ betrachtet werden. Tierschutz ist auch Lobbyarbeit, denn Tiere können sich nicht selbst helfen und sind auf menschliche Unterstützung angewiesen.

 
Unsere Werbung klärt viele Menschen über die traurige Notwendigkeit auf, sich für die vielen Probleme und Gefahren für Tiere einzusetzen. Die aktiven Menschen unserer Werbung informieren und sensibilisieren für unsere Arbeit für den bundesweiten Tierschutz, indem sie auf die Öffentlichkeit zugehen. tierhilfe e.V. ist ein unabhängiger Verein, der keine staatlichen Zuschüsse bekommt. Entgegen anderer Strömungen im Tierschutz erheben wir keine Mitgliedsgebühren von unseren Kooperationspartnern an seinen Dachverband – ganz im Gegenteil. Wir sehen unserer Aufgabe darin, die Tierschutzarbeit unserer angeschlossenen Partner finanziell oder materiell zu fördern und ihnen dadurch eine sichere Ausgangsbasis für ihren Einsatz für Nottiere zu geben.

 
Die tierhilfe e.V. sagt „JA“ zur aktiven Werbung, weil sie sehr viele Menschen mehr direkt für den Tierschutz erreicht und mehr informiert als nur ein Plakat an einer Bushaltestelle.

Mitgliederwerbung für Tierschutzarbeit  --  Verwerflich oder Notwendig?     


 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiermedizinische Online-Informationen



Wer gut sortierte Informationen zur Tierhaltung, zu rassespezifischen Eigenschaften oder eine Tierklinik in der Nähe sucht, ist auf dieser Website genau richtig. Das umfangreiche Ratgeber-
portal informiert zusätzlich über Erste Hilfe-Maßnahmen und enthält zudem eine Notdienstsuche.

Zur Tierkilinik >>

 


 
 

Tierschutzfall, was tun?

 


 

Ein Tier ist in Not, es wird schlecht gehalten oder gequält,

ist heimatlos oder verletzt...

I) Handeln bei offensichtlicher Tierquälerei
Es muss belegt werden, "wer, wann, wo, was" getan hat.

Sichern Sie Beweise!

Holen Sie sich Zeugen und bitten diese um eine eidesstattliche Versicherung.
Machen Sie Fotos oder Videos vom Geschehen und Tatort.
Notieren Sie sich Namen, Adressen, KFZ-Kennzeichen.
Stellen Sie Strafanzeige bei der Polizei oder bei der Staatsanwaltschaft.

Im Zweifelsfall:
Wenden Sie sich an das zuständige Veterinäramt.

Nehmen Sie Kontakt mit dem nächstgelegenen örtlichen Tierschutzverein auf.
Informieren Sie uns. 
Unser Tierschutzteam berät Sie und steht Ihnen gerne zur Seite.

Wichtig: Schreiben Sie Ihre Beobachtungen auf. Fassen Sie die Fakten kurz zusammen, geben Sie Datum und Uhrzeit an und legen Sie diese Schreiben den Behörden vor. Rufen Sie nach ein paar Tagen an und erkundigen sich, was unternommen wurde. Machen Sie den Mitarbeitern klar, dass Ihnen der Fall sehr am Herzen liegt, bieten Sie Ihre Unterstützung an. Kopieren Sie Ihre Unterlagen, fertigen Sie Telefonnotizen an, halten Sie fest, mit wem Sie wann gesprochen haben. Mit einer sachlichen, nachvollziehbaren Falldokumentation können Sie auch zu Zeitungen oder Fernsehsendern gehen und versuchen, die Reporter für den Fall zu interessieren. Ein Zeitungs- oder Fernsehbericht kann die Behörden zum Handeln bringen oder den Täter einschüchtern. Andere Menschen können motiviert werden, sich ebenfalls tatkräftig für Tiere einzusetzen. Es kann schwierig sein, gegen Tierquälerei vorzugehen; oft wünschen wir, dass die Behörden schneller handeln würden.

II) Fundtiere und herrenlose Tiere


Das Bürgerliche Gesetzbuch unterscheidet zwischen Fund- und herrenlosen Tieren. Fundtiere sind entlaufene bzw. verlorengegangene Tiere, deren Besitzer unbekannt ist. Fundtiere unterliegen dem Fundrecht. Der Finder muss den Fund unverzüglich dem Eigentümer bzw. der zuständigen Fundbehörde melden. Für die Aufnahme und Betreuung ist die Gemeinde bzw. die Stadt zuständig, die häufig mit dem örtlichen Tierheim einen Vertrag über die Aufnahme solcher Tiere abgeschlossen hat.

Die Kosten können bei Bekanntwerden des Besitzers diesem in Rechnung gestellt werden. Probleme entstehen bei der Frage nach der Übernahme der Kosten bei der Behandlung aufgefundener verletzter Tiere. Hier mangelt es oft an konkreten Absprachen zwischen Tierärzten, Tierschutzvereinen und Behörden. Nach der Meldung eines Fundtieres kann das Tier u. U. zur Pflege beim Finder bleiben.

Meldet sich aber der ursprüngliche Tierhalter, muss das Tier wieder zurückgegeben werden. Der "Besitzanspruch" geht erst nach sechs Monaten auf den neuen Halter über. Die Gemeinden übernehmen die Kosten für das Tier nur für vier Wochen. Behält der Finder das Tier, muss er für weitere Kosten aufkommen. Unter herrenlosen Tieren sind nach bürgerlichem Recht Tiere zu verstehen, an denen kein Eigentum besteht. Bei herrenlosen Tieren handelt es sich um ausgesetzte oder freilebende/verwilderte Haustiere, sowie um Wildtiere in freier Wildbahn. An ihnen besteht kein Eigentum. Sie unterliegen nicht dem Fundrecht. Für die Fundbehörde besteht keine Pflicht zur Aufnahme und Betreuung dieser Tiere.

Wilde Tiere gelten als herrenlos, solange sie sich in Freiheit befinden. Wildtiere in Tiergärten und Wildgehegen sowie Fische in Teichen oder anderen geschlossenen Privatgewässern sind nicht herrenlos. Gefangengehaltene Wildtiere werden herrenlos, wenn sie ihre Freiheit wiedererlangen und der Eigentümer nicht unverzüglich die Verfolgung aufnimmt oder wenn er die Verfolgung aufgibt. Ein gezähmtes Tier gilt dann als herrenlos, wenn es die Gewohnheit ablegt, an den ihm bestimmten Ort zurückzukehren. Freilebende Katzen und Tauben sind ebenfalls herrenlos. Es ist lobenswert, wenn sich wohlmeinende Tierfreunde um scheinbar herrenlose Tiere kümmern. Zuvor muss jedoch unbedingt abgeklärt werden, ob das Tier tatsächlich herrenlos ist. Das Aneignen eines Tieres, das bereits einen Halter hat, erfüllt den Tatbestand des Diebstahls.

Wer eine freilaufende Katze beobachtet, muss es nicht unbedingt mit einem "Findelkind" zu tun haben. Eine Katze, die wohlgenährt ist und ein glänzendes Fell hat, ist meist ein Freigänger. Oft ist in solchen Fällen die Versuchung groß, das Tier zu füttern. Davon muss aber abgeraten werden. Natürlich dürfen Sie das Tier in Ihre Wohnung lassen. Es sollte aber unbedingt wieder hinaus dürfen, sobald es dies möchte. Beobachten Sie das Tier, aber halten Sie sich mit einer vorschnellen "Adoption" zurück. Ein verwahrlostes, abgemagertes Tier mit struppigem Fell dagegen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit herrenlos. Hier ist Füttern nicht nur erlaubt, sondern notwendig. Bei ausgehungerten Tieren muss das Futter aber vorsichtig dosiert werden. Zuviel auf einmal ist für den kleinen Magen schädlich. Macht die Katze deutlich, dass sie ihr bequemes Plätzchen nicht verlassen möchte, ist die vorläufige Aufnahme des Tieres erlaubt. Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Hunde. Hier gibt es doch den einen oder anderen "notorischen Streuner", der jede Gelegenheit für ausgedehnte Streifzüge nutzt.

II.a) Fundtiere
Wie sollten Sie vorgehen, wenn Sie einTier finden?

Zuerst muss das Tier auf Halsband oder Tätowierung untersucht werden, die eventuell Hinweise auf den Halter geben. Bei tätowierten Tieren können Tierarzt oder örtlicher Tierschutzverein bei der Suche nach dem Halter oft weiterhelfen. Der Fund des Tieres muss immer gemeldet werden. Am besten bei der Polizei und der Ordnungsbehörde (Fundbüro) der Gemeinde. Die Meldung bei der Gemeinde muss schriftlich erfolgen in Form einer Fundtieranzeige. Nur so besteht Anspruch auf Erstattung entstehender Kosten, insbesondere Tierarztkosten.

Als nächstes sollten Sie mit dem "Findelkind" zum Tierarzt gehen. Dieser untersucht den Gesundheitszustand und kann mit einem speziellen Lesegerät auch nach einem eventuell vorhanden Micro-Chip suchen. Die Kosten hierfür übernimmt bei einem Fundtier in der Regel die Gemeinde bzw. Stadt. Allerdings nur, wenn bei ihr eine schriftliche Meldung der "Fundsache" vorliegt. Hängen Sie Zettel in Ihrem Wohngebiet aus. Achten Sie auf Vermisstmeldungen von Tieren.

III) Fund eines verletzten Tieres
Wildtiere und Haustiere

Das Gesetz unterscheidet hier nach verschiedenen "Kategorien".

1. Haustiere, hierzu zählen z.B. Katzen und Hunde. Das Tier sollte unverzüglich, aber vorsichtig zum Tierarzt gebracht werden. Nach Versorgung der Verletzungen kann nach einem eventuell vorhandenen Micro-Chip gesucht werden. Anschließend kann man sich auf die Suche nach dem Besitzer machen. Auch hier gilt: Der Fund muss gemeldet werden. Zusätzlich zur schriftlichen Meldung an die Gemeinde muss eine Bestätigung des Tierarztes über Behandlung und Kosten vorliegen. Hängen Sie Zettel aus und achten Sie auf eventuelle Vermisstmeldungen. Falls man eine tote Katze oder einen toten Hund an der Straße findet , sollte man auch dies dem nächstgelegenen Tierschutzverein melden. Nur so kann der Tierhalter, der sein Tier vermisst, Gewissheit erhalten.

2. Wildtiere, z.B. Igel, Rehe, Kaninchen usw.
Tiere, die zum "jagdbaren Wild" gehören, dürfen nicht vom Fundort entfernt werden. Dies wäre "Wilderei", da diese Tiere Eigentum des Jägers sind. Für Tierschützer unverständlich, aber gesetzlich legitimiert. Ansprechpartner für Wildtiere (einschließlich besonders geschützter Tiere) sind der Jagdpächter, die zuständige Jagd- bzw. Naturschutzbehörde, ansonsten die Polizei. Diese müssen unverzüglich informiert werden. Verletzte Igel und andere Wildtiere, an denen der Jagdpächter kein Interesse hat, dürfen dagegen zum Tierarzt gebracht werden. Für die Kostenübernahme gibt es keine gesetzlichen Bestimmungen. Einige Tierärzte übernehmen die Behandlungskosten freiwillig, ansonsten müssen Sie zahlen. Wieder genesene Wildtiere dürfen Sie auf keinen Fall behalten, sie gehören zurück in die Freiheit.